Wie scheint der Drang, der lebenswarme,
Im Lied so arm, die Lust, die Pein!
An treuer Brust, in sanftem Arme,
Da lebt und webt das Glück allein.
Und doch das Lied, die sel'gen Stunden
Der Liebe haucht es in einem Wort,
Und was verlebt schien und verschwunden,
Klingt nun in ew'ger Jugend fort.
Ludwig Pfau, Gedichte. 4., durchges. u. verm. Aufl. Stuttgart 1889. S. [2]
© 1997 by Günther Emig