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Als der Verleger in den Kreuzgängen eines berüchtigten Karlsruher Lupanars promenierte, wurde er Zeuge, wie die Hetäre Anni den Dichter der "Haarigen Sachen", der wegen akuter Insolvenz durch ein Schlüsselloch gelugt hatte, mit gestiefeltem Fuße malträtierte. Ob solchen Services beglückt, hüpfte dieser durch die Gänge, verlor dabei aber einige eng bekritzelte Zettel, die der Verleger - ein Dieb per definitionem - auflas und sie, da der Dichter das geforderte Lösegeld nicht bereitstellte, unter dem Pseudonym N. N. veröffentlichte. Was diesen nicht weiter verdroß, denn dank des reichlich fließenden Honorars kann unser Poet jetzt regelmäßig Madame Lisa heimsuchen.
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