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Statt großer Worte ein Zitat: "Gegenüber Schuberts Horror-Geschichten, die beängstigende Zukunftsvisionen durchblicken lassen, kommt mir Orwells '1984' wie ein Unterhaltungsroman der Schmökerliteratur vor. Ich habe selten solche beeindruckenden Stories gelesen, die je-weils von einer Spur 'Realität' durchzogen sind, bei denen ein verlegenes Grinsen zurückbleibt und du dir sagst: Ja, VerdammtNochMal, auf eine dieser Weisen geht die Welt zugrunde. Entweder durch perverse Prä-sidenten, Generäle oder an solchen Kleinigkeiten wie Seuchen oder herabstürzenden Planeten... Garantiert: Nach dem Lesen kommst du dir wie gefoltert vor, und wenn du vorhattest, im nächsten Urlaub in den Süden zu fahren - dort, wo die Welt an Badestränden mit knackig-braunen Mädchen noch in Ordnung ist -, wirst du hierbleiben und Flugblätter mit Warnung vor dem Weltuntergang verteilen." Schreibt J. Gehret im Ulcus Molle Info 11/12 1978, S. 82-83.
PS: Ein Alternativliteratur-Funktionär, der seine Quali-fikationen als Satrap der neuen Frauenbewegung da-durch erworben hat, daß er Pornohefte und Reizwäsche in einem Sexshop an den Mann brachte, ehe er ein Buch in einem feministischen Verlag herausgeben durfte, - der nämliche meinte, Schuberts Geschichten als faschistoid denunzieren zu müssen. Man könnte über dieses haltlose Angepisse kommentarlos zur Tagesordnung über-gehen, gelten Proselyten doch gemeinhin als besonders glaubenseifrig. Wenn jedoch ausgerechnet ein Hochglanz-papierzuhälter, dessen Bekehrung ziemlich genau mit seiner feministischen Karriere zusammenfällt - womit ich nicht gesagt haben will, daß der Kerl sich nur deshalb zum Schutzpatron der neuen Frauenfeindlichkeit aufge-schwungen hat, weil von ihm etwas gedruckt wurde -, wenn ein solcher sich berufen glaubt, anderen die Fin-ger klopfen zu müssen, so sei ihm hiermit angekündigt: Auf Frechheiten solcher Art setzt's Maulschellen!
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